Im Rahmen dieser Studie an der Universität Hamburg wurde gezeigt, dass Coffein die schädlichen Auswirkungen von Testosteron auf die Hautbarriere effektiv abmildern kann, indem es den transepidermalen Wasserverlust verringert und die Zellteilungsrate der Keratinozyten steigert, was die Haut widerstandsfähiger gegenüber äußeren Einflüssen macht und ihre Regenerationskapazität stärkt.
Anhand eines Hautmodells wurde an der Universität Hamburg der Einfluss des Testosterons erforscht. Mit verschiedenen biologischen Parametern wurde der Zustand einer gesunden Haut bewertet, die mit Testosteron (normale physiologische Konzentration von 5ng/ml) in Kontakt kommt.
Auf das Testosterongestresste Hautmodell wurde nun Coffein aufgetragen. Der „transepidermale Wasserverlust“ wurde trotz des Hormonangriffs auf normales Niveau gebracht. Der schädliche Einfluss des Testosterons wurde praktisch vollständig aufgehoben.
Die Grafik veranschaulicht: Die Zellteilung wird durch das aufgetragene Coffein deutlich aktiviert.
Coffein ist ein sehr guter Schutz gegen die schädlichen Auswirkungen von Testosteron in der Haut. Bei regelmäßiger Zufuhr bleibt die Hautbarriere funktionsfähig und die Zellregeneration der Keratinocyten wird gestärkt.
Brandner JM, Behne MJ, Huesing B, Moll I. (2006): Caffeine improves barrier function in male skin. Int J Cosmet Sci.;28(5):343-7.