Welche Eigenschutzzeit besitzt mein Hauttyp?

Manche Menschen können lange Zeit in der Sonne verbringen, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. Andere spüren schon nach wenigen Minuten die typischen Symptome. Aber woran liegt das?

Der körpereigene Sonnenschutz

Unsere Haut verfügt über bestimmte Mechanismen, um sich vor UV-Strahlung zu schützen. Ein wichtiger Schutzfaktor ist das Pigment Melanin, das die unteren Hautschichten schützt. Außerdem entwickelt unsere Haut über einen längeren Zeitraum eine sogenannte Lichtschwiele. Durch die können UV-Strahlen weniger leicht eindringen.

Es gibt keine allgemeingültige Formel, nach der sich die körpereigene Sonnenschutzzeit berechnen lässt. Die hauteigenen Schutzmechanismen sind von Person zu Person unterschiedlich stark ausgeprägt. Wie empfindlich man auf UV-Strahlen reagiert, hängt also sowohl von der Sonnengewöhnung als auch von der hauteigenen Pigmentierung ab.

Die unterschiedlichen Hauttypen

Um Ihre Eigenschutzzeit grob einschätzen zu können, können Sie sich einem bestimmten Hauttyp zuordnen. Dieser besagt, wie viel Melanin Ihre Haut bilden kann, um Sie zu schützen.

Menschen, die zum Hauttyp 1 zählen, haben in der Regel sehr helle Haut, eine helle Augenfarbe und helle, rote oder rotblonde Haare. Dieser Hauttyp bekommt sehr schnell einen Sonnenbrand und hat die geringste Eigenschutzzeit. Daher sollten sich Menschen mit diesem Hauttyp stark vor UV-Strahlung schützen.

Der Hauttyp 2 zeichnet sich ebenfalls durch helle Haut und helle Haare aus. Menschen, die zu diesem Hauttyp zählen, haben häufig blaue oder grüne Augen. Ihre Eigenschutzzeit ist etwas länger als die des Hauttyps 1. Die Haut bräunt langsam und neigt zu Sonnenbrand.

Die Haut der Menschen, die zum Hauttyp 3 zählen, bräunt etwas schneller. Sonnenbrand kommt seltener vor als bei den Typen 1 und 2. Wer zu diesem Hauttyp zählt hat mittelhelle Haut, helle oder braune Augen und Haare.

Der Hauttyp 4 bräunt relativ schnell und hat kaum mit Sonnenbrand zu kämpfen. Er zeichnet sich durch braune Haut und Augen und dunkelbraune bis schwarze Haare aus. Natürlich sollten auch Menschen diesen Hauttyps nicht vollständig auf Sonnenschutz verzichten.

Menschen mit dem Hauttyp 5 bekommen selten einen Sonnenbrand und bräunen sehr schnell. Der Hauttyp zeichnet sich durch dunkelbraune Haut, schwarze Haar- und Augenfarbe aus. Die Eigenschutzzeit dieses Hauttyps ist relativ hoch.

Die Haut der Menschen mit dem Hauttyp 6 ist diejenige mit der höchsten Eigenschutzzeit. Sie zeichnen sich durch dunkelbraune bis schwarze Haut und eine schwarze Haar- und Augenfarbe aus.

Externe Faktoren beeinflussen die Kraft der auf die Haut eintreffenden Sonnenstrahlung

Wie stark man seine Haut vor Sonneneinstrahlung schützen sollte, hängt zusätzlich noch von weiteren Faktoren ab, die die Intensität der auf die Haut eintreffenden Sonnenstrahlen beeinflussen.

Das könnte Sie auch interessieren: