Risiko für Sonnenbrand - Was ist der UV-Index?

Beim alltäglichen Blick in die Wetter-App wird gerade im Sommer häufig eine Zahl übersehen: Der UV-Index. Gerade mit steigenden Temperaturen wird dieser Wert aber immer wichtiger. Zeigt er doch an, wie hoch die tägliche UV-Strahlenbelastung ausfallen wird und spielt somit auch eine wichtige Rolle, wenn es darum geht Sonnenbrand zu vermeiden.

Bedeutung des UV-Index

Holzthermometer mit Gradanzeige

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die Maßzahl UV-Index (UVI) international normiert. Sie beschreibt den erwarteten Tagesspitzenwert der UV-Strahlungsstärke. Je höher der Wert, desto höher auch das Sonnenbrand-Risiko für die ungeschützte Haut. Der UVI-Wert ist nach oben offen und an Empfehlungen zum Schutz vor UV-Strahlungen gebunden. Die UVI-Skala ist in fünf Stufen unterteilt. Die Stufen spiegeln die Sonnenschutzempfehlungen für die Haut wider. Ein UV-Index von bspw. „7“ entspricht einer „hohen Belastung“ und macht „Schutz erforderlich“.1 Die Skala ist weltweit einheitlich.

Wo ist der UV-Index zu finden?

Der UV-Index findet sich zumeist in der aktuellen Online-Wettervorhersage sowie in vielen Wetter-Apps. Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) hat außerdem einen Newsletter, den Sie abonnieren können und so über den voraussichtlichen UV-Index informiert werden.2 Wie auch bei anderen Wettervorhersagen lässt sich die UV-Strahlenintensität nicht punktgenau vorhersagen. In jedem Fall bietet der UVI aber eine gute Orientierung für die UV-Belastung. Der UV-Index gibt immer einen Tageshöchstwert an und keinen Durchschnitt. Sind in der App zwei Werte angegeben, bezieht sich der niedrige auf die Strahlung bei Bewölkung und der höhere auf einen wolkenlosen Himmel.

In Deutschland erreichen wir normalerweise im Frühling Werte bis 5, im Herbst bis 3 und im Sommer bis 8. Im Winter liegt der Wert in Deutschland zwischen 0 und 2.

Sonnenschutz

Das BfS stuft den UV-Index wie folgt ein. Ab einem UV-Index von drei ist Sonnencreme und erweiterte Schutzmaßnahmen notwendig:

UV Index Tabelle
Glatzköpfiger Mann sitzt am Wasser

Wem der UV-Index bekannt ist und wer sich im Voraus informiert hat, kann entsprechende Schutzmaßnahmen treffen. Sonnencreme sollte also schon morgens aufgetragen und über den Tag immer wieder nachgecremt werden. Sonnenhut und -brille gehören zum Schutz vor Sonnenbrand ebenfalls ins Gepäck. Die Vorhersage des UVI hilft dabei die Haut tagsüber vor Sonnenbrand und lichtbedingter Hautalterung zu schützen. So kann auch gesundheitlichen Spätfolgen wie Hautkrebs vorgebeugt werden.

Dr. René Stranzenbach, Dermatologe und Hautkrebsspezialist sagt: „Die Lichtbelastung tritt verstärkt in Arealen auf, die wie Licht-Terrassen wirken, also auf exponierten Stellen, wie Wangen, Nase, Ohren oder eben der Kopfhaut."
Dabei ist die empfindliche Kopfhaut besonders sonnenbrandgefährdet. Der Grund: Die UV-Strahlung fällt direkt senkrecht auf das Haupt. Meist bilden zwar die Haare einen natürlichen Sonnenschutz. Doch Personen mit lichtem oder dünner werdendem Haar fehlt diese Schutzfunktion. Auch Scheitelträger vergessen häufig, dass sie der Sonne eine haarlose Angriffsfläche bieten. Das Problem „Kopfhaut-Sonnenbrand“ kann somit Mann und Frau betreffen. Das Alpecin Kopfhaut Sun-Liquid schützt mit LSF 15 vor Kopfhaut-Sonnenbrand. 

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