Graue Haare

Die Bezeichnung „graue Haare“ ist eher umgangssprachlich. Der Eindruck grauer Haare entsteht optisch durch die Mischung nicht pigmentierter, weißer Haare mit mehr oder weniger intensiv pigmentierten Haaren. Genau genommen müsste man also von weißen Haaren sprechen. Weiße Haare sind neben Haarausfall eine typische Begleiterscheinung des natürlichen Alterungsprozesses.

Ab wann kommt es zu grauen Haaren?

Wie beim Wachstum von Haaren tickt auch bei der natürlichen Haarfarbe eine genetische Alters-Uhr. Ab einem bestimmten, individuell sehr unterschiedlichen Zeitpunkt produzieren die Zellen (Melanozyten) das natürliche Pigment (Melanin) nicht mehr, das für die Haarfarbe verantwortlich ist. Die Produktion der Haarfarbe schläft nach und nach ein. Mit der Zeit sterben die Melanozyten ganz ab und in den nachwachsenden Haaren fehlt folglich die Farbe. Sie wird durch Luftbläschen ersetzt, was die Haare weiß erscheinen lässt. Immer mehr weiße Haare mischen sich in die natürliche Haarfarbe, so dass der Eindruck grauer Haare entsteht – bis hin zu komplett weißen Haaren, bei denen kein Haar mehr die „ursprüngliche“ Haarfarbe aufweist. Wann genau dieser Prozess einsetzt, hängt von genetischen und ethnischen Faktoren ab. So kommt es vor, dass manche Männer die ersten grauen Haare mit 20 bekommen, während andere viel länger ohne graue Strähnen leben.

Ursachen für graue Haare

Für das frühzeitige Ergrauen der Haare gibt es unterschiedliche Ursachen:

  • Bei Stress kommt es zu einer stärkeren Adrenalin-Ausschüttung, was über einen längeren Zeitraum zur Veränderung der DNA führen und somit die Entstehung grauer Haare fördern kann.1 Stress sorgt außerdem für eine mangelnde Energieversorgung der pigmentbildenden Zellen in den Haarwurzeln.
  • Wasserstoffperoxid entsteht dauerhaft in unserem Stoffwechsel und ist für seine bleichende Wirkung bekannt. Der Körper kann das Wasserstoffperoxid mit zunehmendem Alter immer schlechter abbauen bzw. in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen. So greift es die Aminosäuren an, die für die Bildung von Melanin notwendig sind. Die Folge: Verlust der Haarpigmente und graue Haare.
  • Eine ungesunde Lebensweise kann zu einem Nährstoff- oder Vitaminmangel führen. Dieser kann eine mangelnde Energieversorgung der Melanozyten nach sich ziehen, welche für die Bildung des Melanins verantwortlich sind.
  • Auch Rauchen oder die Nebenwirkungen von Medikamenten können die Melaninbildung beeinflussen.
  • Veränderungen im Hormonhaushalt können die Entstehung grauer Haare ebenfalls fördern.

Was tun gegen graue Haare?

Wie oben beschrieben kann ein Nährstoff- oder Vitaminmangel das Entstehen von grauen Haaren fördern, daher ist eine gesunde Ernährung wichtig, um die Haarwurzeln und Melanozyten ausreichend mit Energie zu versorgen.

Graue Haare verdecken

Sieben von zehn Männern finden, dass graue Haare sie alt wirken lassen. Ein Effekt, der also gerne vermieden wird, zumal jeder Dritte ein Problem mit dem weiteren Ergrauen der Haare hat².

  • Färben oder Colorieren deckt graue Haare für eine längere Zeit komplett ab, kann aber unnatürlich wirken. Das finden laut einer GfK-Umfrage 76,9% der Männer.³
  • Shampoos und Spülungen mit Farbstoffen können mit jeder Haarwäsche graue Haare abdecken - ohne zu färben. Sie tragen zum Erhalt der natürlichen Haarfarbe bei.

Alpecin Produkte gegen graue Haare

Für erste graue Haare oder Strähnen, die verdeckt werden sollen gibt es das Alpecin Tuning-Shampoo. Es enthält dunkle Pigmente, die sich bei jeder Haarwäsche an die Haaroberfläche anlagern und so dunkle Haare länger dunkel halten. Der Effekt verstärkt sich allmählich mit jeder Haarwäsche, so dass ein auffälliger Farbunterschied vermieden wird. Je regelmäßiger und häufiger die Haare mit Alpecin Tuning-Shampoo gewaschen werden, desto intensiver wird der Color-Effekt. Es ist nur für dunkelblondes bis schwarzes Haar geeignet. Das Shampoo beugt mit dem enthaltenen Coffein-Complex zudem erblich bedingtem Haarausfall vor.

Die Alpecin Tuning-Creme enthält tiefschwarze Farbpigmente, die das Haar sofort abdunkeln. Der Effekt hält bis zur nächsten Haarwäsche

Gelbstich im grauen Haar

Wer seine grauen Haare nicht kaschieren möchte, hat häufig mit einem Gelbstich zu kämpfen. Der sogenannte Gilb kann, je nach Lichteinfall, mehr oder weniger stark auffallen. Der Gelbstich entsteht durch die Zunahme an weißen Haaren zwischen den noch leicht farblich pigmentierten Haaren. Sonne oder Rauchen können den Gelbstich noch zusätzlich hervorbringen.
Es gibt Shampoos und Spülungen, die diesen Gelbstich reduzieren können. Die Produkte setzen dabei zumeist auf blaue oder lilafarbene Farbpigmente, um zu neutralisieren und graues Haar strahlen lassen.

Alpecin Produkte gegen Gelbstich in grauem Haar

Das Alpecin PowerGrau Shampoo nimmt grauen Haar den Gelbstich und verleiht einen gepflegten, frischen Grauton. Das Haar bekommt zudem mehr Tiefe, sodass es voller wirkt. Auch das Alpecin PowerGrau Shampoo enthält den Coffein-Complex für die Haarwurzeln und beugt so erblich bedingtem Haarausfall vor. Das Shampoo ist nur bei grauem oder weißem Haar empfehlenswert. Auch das Alpecin Medicinal SILVER Tonikum bewahrt den natürlichen Grauton und verleiht gepflegten Glanz, sodass kein Gilb entsteht.


1 https://www.welt.de/wissenschaft/article13563256/Haare-werden-auch-vom-Stress-grau.html
² appinio, März 2017, n = 600 Männer
³ GfK Mafo 2015, n = 944 Männer i.A. Apotheken-Umschau