Rote Flecken oder eine gerötete Kopfhaut – Ihre Haut zeigt an, dass sie Hilfe braucht

Rote Flecken oder eine gerötete Kopfhaut

Entwickelt sich eine gerötete Kopfhaut oder bilden sich rote Flecken zwischen den Haaren, fällt dies nicht unbedingt sofort auf, wenn dabei keine weiteren Symptome wie z. B. Juckreiz auftreten. Betroffene entdecken das Problem meist erst beim genauen Blick in den Spiegel, werden von Gesprächspartnern oder ihrem Frisör darauf hingewiesen.

Rote Flecken auf der Kopfhaut sind ein Anzeichen für Hautprobleme oder Unverträglichkeiten und entstehen üblicherweise nicht ohne Grund. Deshalb sollten Sie das Symptom ernst nehmen und nach der Ursache suchen, bevor sich weitere Beschwerden entwickeln.

Gerötete Kopfhaut durch falsche Pflege

Gerötete Kopfhaut durch falsche Pflege

Im Alltag kommen mehrere Ursachen für eine gerötete Kopfhaut in Frage. Auch, wenn Sie zuvor keine ähnlichen Beschwerden hatten, kann Ihre Pflegeroutine der Grund dafür sein, dass die Haut rot wird.

  • Haben Sie sich ohne hinreichenden Schutz in der Sonne aufgehalten oder Ihre Haare mit heißem Wasser gewaschen, kann ein leichter Sonnenbrand oder eine leichte Verbrennung der Kopfhaut vorliegen.  In diesem Fall sollten Sie Ihre Haut schonen und ihr sanfte feuchtigkeitsspendende Pflege zuführen, damit sie sich schnell wieder erholt. Verzichten Sie auch auf zu heiße Föhnluft. Tragen Sie in der Sonne eine Kopfbedeckung oder schützen Sie die Kopfhaut mit einem speziellen Sonnenschutz, wie dem Kopfhaut Sun-Liquid von Alpecin. Waschen Sie Ihre Haare möglichst nur mit lauwarmem Wasser.
  • Reiben Sie Ihre Kopfhaut nach dem Waschen mit dem Handtuch ab? Hinterlässt Ihre Haarbürste möglicherweise Kratzer auf der Kopfhaut? Binden Sie Ihr Haar zu einer festen Frisur? Diese ständige mechanische Beanspruchung kann die Kopfhaut reizen und sie auf Dauer entzünden. Wringen Sie das nasse Haar besser aus, verwenden Sie eine Bürste mit abgerundeten Borsten und tragen Sie Ihr Haar offen.
  • Tritt die Rötung nach Verwendung von Shampoos oder Stylingprodukten auf, kann eine Hautreaktion oder Unverträglichkeit, zu denen auch allergische Reaktionen zählen, auf bestimmte Inhaltsstoffe vorliegen. Auf der sicheren Seite sind Sie oft mit der Verwendung eines milden Shampoos, bis ein Test auf Unverträglichkeiten Klarheit bringt. Vermeiden Sie in Zukunft Produkte mit den Stoffen, auf die Sie empfindlich reagieren.

Medizinische Ursachen geröteter Kopfhaut

Medizinische Ursachen geröteter Kopfhaut

Handelt es sich weniger um eine großflächige Rötung, sondern um klar definierte rote Punkte oder Flecken auf der Kopfhaut, sind oft Infektionen oder andere Erkrankungen der Auslöser. In diesem Fall sollten Sie einen Dermatologen aufsuchen. Während einige Krankheiten chronisch und deshalb nicht heilbar sind (aber die Symptome durch eine ärztliche Behandlung gemildert werden können), sind andere gut behandelbar und verheilen wieder.

Im Sommer trifft starke Hitze auf vermehrtes Schwitzen. Dabei kann – insbesondere bei ständigem Tragen einer Kopfbedeckung – ein feuchtwarmes Klima entstehen, das ideale Bedingungen zur Entwicklung einer Pilzinfektion bietet, beispielsweise eines seborrhoischen Ekzems. Ein weiteres Anzeichen neben roten Flecken ist dabei die vermehrte Bildung gelblicher,
fettiger Schuppen auf den betroffenen Hautpartien, die von starkem Juckreiz begleitet wird.

Schuppenflechte

Die Symptome der Pilzinfektion können leicht mit einer anderen, jedoch chronischen Hauterkrankung verwechselt werden: Die Psoriasis, besser bekannt als Schuppenflechte, äußert sich durch erhabene rote Flecken, die auch von einer weißen, trockenen Schuppenschicht bedeckt sein können (Plaques). Die Neigung zur Schuppenflechte ist erblich bedingt und kann daher schnell diagnostiziert oder ausgeschlossen werden.

Zu den häufigen Hauterkrankungen zählt auch das atopische Ekzem, bekannt unter dem Namen Neurodermitis: Dabei rötet und schuppt sich die trockene Haut, es können aber auch nässende Ekzeme auftreten. Die Krankheit verläuft schubweise und äußert sich bei jedem Patienten individuell. Stress, Ernährung oder Umwelteinflüsse können einen Neurodermitis-Schub auslösen. Der Hautarzt kann Mittel verschreiben, die die Beschwerden lindern. Begleitend kann ein besonders sanftes Shampoo angewendet werden wie das Alpecin Hypo-Sensitiv Shampoo.

Was hilft bei geröteter Kopfhaut?

Geröteter Kopfhaut

Stellen Sie eine akut gerötete Kopfhaut ohne Schuppen und Juckreiz fest, ist Schonung eine gute Vorgehensweise. Lassen Sie Ihre Kopfhaut zur Ruhe kommen, vermeiden Sie Hitze und mechanische Reizungen. Verschwindet die Rötung nicht oder taucht sie wiederholt auf, könnte u.a. eine Unverträglichkeit vorliegen.

Verspüren Sie zusätzlich zur Kopfhautrötung ein Brennen oder Jucken, kann ein Shampoo mit milden Tensiden – für empfindliche Haut geeignet – und beruhigenden Inhaltsstoffen die Beschwerden lindern.

Verweisen etwa ein roter Ausschlag oder Flecken auf der Kopfhaut auf eine Hauterkrankung, gehen Sie mit Ihrem Dermatologen der Ursache auf den Grund. Liegt eine Pilzerkrankung, Schuppenflechte oder Neurodermitis vor, werden Ihnen lindernde Cremes und Salben verschrieben. Begleitend dazu verwenden Sie ein Shampoo, das auf die Bedürfnisse Ihrer Haut ausgerichtet ist.

Shampoo gegen gerötete Kopfhaut

Um die richtige Haarpflege für die gereizte Kopfhaut zu finden, ist die Ursache Ihrer Beschwerden entscheidend. Mit jeweils abgestimmten Inhaltsstoffen kann das verwendete Shampoo gezielt die Ursache der Kopfhautrötung bekämpfen. Sofern keine Unverträglichkeiten, zu denen auch allergische Reaktionen zählen, für die Kopfhautrötung verantwortlich sind, eignen sich die folgenden Inhaltsstoffe, um die Rötung und ihre Ursachen zu lindern:

  • Zuckertenside sind milde Waschsubstanzen, die sich auch für empfindliche Haut eignen.
  • Bisabolol, Panthenol oder Allantoin beruhigen gereizte Haut.
  • Glycerin ist ein bewährter Feuchtigkeitsspender.
  • Linolsäure unterstützt den Aufbau und die Funktion der natürlichen Hautbarriere.
  • Bei einer empfindlichen und trockenen Kopfhaut ist bevorzugt ein mildes Shampoo zu wählen.

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