Wie entstehen Schuppen?

Unterschied zwischen fettigen und trockenen Schuppen

Die Talgdrüsen auf der Kopfhaut produzieren Talg (Sebum). Dieser ist für das Gleichgewicht der Kopfhaut und des Haares entscheidend und schützt vor Feuchtigkeitsverlust und Umwelteinflüssen. Die Hautzellen der Hautoberfläche erneuern sich permanent; so auch die der Kopfhaut. Die Abschuppung der alten Hautzellen ist normalerweise mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Gerät die Kopfhaut aus dem Gleichgewicht, wird der Erneuerungsprozess gestört und diese Störung in Form von Schuppen sichtbar. Zu den beiden häufigsten Schuppenarten zählen trockene und fettige Schuppen.

Trockene Schuppen

Feine, trockene Schuppen entstehen durch eine trockene Kopfhaut. Die Talgdrüsen produzieren wenig Talg, dadurch gerät die Kopfhaut aus ihrem natürlichen Gleichgewicht. Ist die Kopfhaut eher trocken, neigt sie häufig zu feiner, weißer Schuppenbildung. Diese trockenen Schuppen rieseln vom Kopf und aus den Haaren herab. In diesem Fall ist eine Anwendung von Shampoos für empfindliche und trockene Kopfhaut zu empfehlen.

Fettige Schuppen

Bei einer fettigen Kopfhaut produzieren die Talgdrüsen übermäßig viel Sebum. Diese übermäßige Sebumproduktion kann sowohl durch individuelle (z.B. Hormone, genetische Veranlagung, Hauttyp) als auch durch externe Faktoren (Umwelteinflüsse, Klima etc.) verursacht werden. Dadurch können Keime und Mikroorganismen, die auf der Haut natürlicherweise vorkommen, auf der Kopfhaut verstärkt wachsen und das Gleichgewicht der Kopfhaut stören.

Die Folge: Die Abbauprodukte des Hauttalgs irritieren die Kopfhaut und führen zu Juckreiz. Dadurch werden verstärkt Hautzellen abgesondert. Der überschüssige Hauttalg verklebt diese Zellen zu großen, sichtbaren, fettigen und gelblichen Schuppen, die auf der Kopfhaut oder den Haaren verkleben. Bei fettigen Schuppen ist die Stärke des Kopfhautproblems entscheidend für die Wahl des richtigen Shampoos.

Auch eine kombinierte Vorbeugung gegen erblich bedingten Haarausfall ist möglich.