Dauerstress fördert Glatzenbildung

Darum leidet das Haar bei Stress

24/7 erreichbar, Überstunden, Sport, Freizeitstress – für viele ein echter Grund zum Haare raufen. Augenringe, fahle Haut und Müdigkeit sind Stresssymptome, die jeder kennt. Doch dass Stress auch Haar und Kopfhaut  zusetzt und damit Haarausfall begünstigt, ist vielen nicht bewusst. Dabei konnte der Zusammenhang zwischen Stress und Haarausfall längst wissenschaftlich nachgewiesen werden.

Was passiert, wenn man Haarwurzeln unter Stress setzt?

Dieser Frage gehen seit geraumer Zeit Wissenschaftler weltweit auf den Grund. In Forschungsreihen gelang es, Haarwurzeln natürlichem Stress durch körpereigene Hormone auszusetzen.  Wissenschaftler konnten beobachten, dass Stresshormone die Energiebilanz an der Haarwurzel beeinflussen. Hält dieser Vorgang länger an – z.B. in Dauerstressphasen – vergrößert sich das Risiko für vermehrten Haarausfall und damit Glatzenbildung.

Was passiert bei permanentem Stress?

Der Körper reagiert auf dauerhafte Hochleistungsphasen, indem er Stresshormone ausschüttet. Diese drosseln z.B. das Hungergefühl und steuern den Energiehaushalt des Körpers so um, dass für die zu erbringende Leistung genügend Kapazitäten bereitstehen. Für den Anfang, die richtige Reaktion des Körpers, doch auf Dauer eher negativ. Alle anderen Funktionen, auch die natürliche Regeneration, werden auf das absolut notwendige Minimum zurückgefahren; unter anderem auch die Regenerationsfähigkeit der Haarwurzeln.

Warum leidet das Haar bei Stress?

Haarwurzelaktivität ohne Alpecin: verkürzte Wachstums-Phasen

Die Initialzündung geht vom Botenstoff CRH (Corticotropin-releasing) aus, welche eine verstärkte Ausschüttung von Cortisol verursacht. Das wiederum führt zu einem Energiemangel, der sich in den Haarwurzeln negativ bemerkbar macht. Beschleunigter Haarausfall ist die Folge. Dieser Wirkungszusammenhang konnte anhand eines Haarorgankultur-Modells experimentell bewiesen werden. Schon bei geringen und spezifischen CRH-Konzentrationen wurde die Wachstumsphase der Haarwurzel deutlich verkürzt und außerdem vergrößerte sich der Anteil von Haaren in der Ruhephase. Genau das sind die Voraussetzungen für vorzeitigen Haarausfall, sofern eine genetische Veranlagung vorliegt (androgenetische Alopezie).

Wirkt Coffein bei (Haar-)Dauerstress?

Haarwurzelaktivität mit Alpecin: Wachstums-Phasen länger

Für die Dr. Wolff-Forschung ist Dauerstress ein bekanntes Problem, das in Zusammenhang mit dem Alpecin-Coffein-Wirkstoffkomplex bereits mehrfach untersucht wurde. Das Ergebnis: Schon der Zusatz einer geringen Menge Coffein kann dem negativen Effekt von CRH entgegenwirken. Coffein bewährt sich auch hier als haarwurzel-stimulierender Wirkstoff, der gegen die suppressiven Eigenschaften des männlichen Geschlechtshormons Testosteron und gegen das Stresshormon CRH erfolgreich eingesetzt werden kann.