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Alpecin Schuppen-Killer Shampoo im dermatologischen Anti-Schuppen-Test

Durchgeführt von Derma Consult, Gesellschaft zur Prüfung von Dermatika, Alfter

Produkt: Alpecin Schuppen-Killer Shampoo gegen Schuppen

Testpersonen: 10 männliche und weibliche Probanden im Alter zwischen 18 und 65 Jahren mit starker bis sehr starker Schuppenbildung

Zeitraum: Die Testpersonen wendeten das Alpecin Schuppen-Killer Shampoo 4 Wochen lang jeden zweiten Tag an

Problemstellung und Untersuchungsziel

Hartnäckige Kopfhautschuppen (Pityriasis simplex capitis) sind ein kosmetisches Problem, das in der gesamten Bevölkerung auftritt. Eine erhöhte Sebumproduktion führt jedoch dazu, dass Männer oft stärker betroffen sind, da der Hauttalg die Bildung von Schuppen begünstigt.

Schuppen entstehen durch eine vermehrte Absonderung von Hornzellen, die mit dem bloßen Auge normalerweise nicht sichtbar sind. Gerät die Kopfhaut jedoch aus dem Gleichgewicht, kommt es zu einem verstärkten Wachstum von Hefepilzen (Malassezia ovalis), die hautreizend wirken und die Bildung der Hornzellen anregen. Überschüssiger Hauttalg verklebt diese Zellen zu großen sichtbaren Schuppen.

In dieser Studie wurde die Leistung eines Anti-Schuppen-Shampoos getestet, das vier Anti-Schuppen Wirkstoffe mit unterschiedlichen Wirkweisen vereint. Zink Pyrithion und Piroctone Olamine wirken antimikrobiell gegen Pilze, Hefen und Bakterien; Salicylsäure und Fumarsäure erleichtern das Ablösen vorhandener Kopfschuppen. Durch eine Kombination dieser Prinzipien soll der Schuppenbefall nachhaltig reduziert werden.

Design der Studie

Der Test wurde an Probanden im Alter zwischen 18 und 65 Jahren durchgeführt, die unter starkem bis extrem starkem Schuppenbefall litten.

Damit alle Probanden unter vergleichbaren Bedingungen mit der Studie starteten, wurde vor Beginn der Untersuchung die Kopfhaut der Probanden für 2 Wochen mit einem neutralen Shampoo ohne Anti-Schuppen-Wirkstoffe auf die Studie vorbereitet.

Das Testshampoo wurde nachfolgend über einen Zeitraum von 4 Wochen unter standardisierten Bedingungen angewendet. Nach 14 und 28 Tagen Anwendung wurden standardisierte Fotografien der behandelten Kopfhautareale angefertigt. Die Schuppenbildung konnte anhand dieser Fotografien durch einen Dermatologen beurteilt und quantitativ zugeordnet werden.

Abb. 1: Kopfhaut zu Beginn der Untersuchung
Abb. 2: Kopfhaut nach 14 Tagen Behandlung
Abb. 3: Kopfhaut nach 28 Tagen Behandlung

Resultat

Wie sich in Grafik 1 zeigt, konnte bereits nach 14-tägiger Shampoo-Anwendung ein hervorragender Rückgang der Schuppenbildung beobachtet werden. Dieses sehr gute Ergebnis bestätigte sich auch nach 28-tägiger Anwendung.

Der Vergleich der Kopfhaut-Fotografien unterstützt die quantitativen Resultate sehr gut [Abb.1-3].

Diskussion

Die vorliegende Studie zeigt, dass durch die Kombination der 4 Anti-Schuppen-Wirkstoffe eine hervorragende und nachhaltige Schuppenreduktion stattgefunden hat. Die unterschiedlichen Wirkweisen der vier Wirkstoffe ergänzen sich dabei ideal. Salicyl- und Fumarsäure ermöglichen das Ablösen der vorhandenen Kopfhautschuppen, die so geglättete Kopfhautoberfläche erschwert die Neu-Besiedlung durch Mikroorganismen. Zink Pyrithion und Piroctone Olamine beugen durch ihre antimikrobiellen Eigenschaften erneutem Schuppenbefall vor und stellen das natürliche Gleichgewicht der Kopfhaut wieder her.