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Alpecin Doppel Effekt Coffein-Shampoo im Vergleich zur führenden Markt-Referenz im Anti-Schuppenbereich

Durchgeführt von Derma Consult GmbH Gesellschaft zur Prüfung von Dermatika

Produkt: Alpecin Doppel Effekt Coffein-Shampoo gegen Schuppen und erblich bedingten Haarausfall

Testpersonen: 20 Männer im Alter zwischen 18 und 55 Jahren, die an vermehrtem Schuppenbefall leiden

Zeitraum: Die Testpersonen wendeten Alpecin Doppel Effekt Coffein-Shampoo 6 Wochen lang an

Problemstellung und Untersuchungsziel

Kopfhaut-Schuppen und die genetische Veranlagung zu Haarausfall treten bei Männern häufig gemeinsam auf. Bedingt durch den Einfluss des männlichen Hormons Testosteron werden die Talgdrüsen stimuliert, was mikrobiologisches Wachstum und damit verbunden die Bildung von Kopfhaut-Schuppen begünstigt.

Testosteron ist ebenfalls in der Lage, das Haarwachstum in erblich vorbelasteten Haarwurzeln negativ zu beeinflussen und den Haarausfall zu beschleunigen. In dieser Studie wurde die Anti-Schuppen-Wirkung eines Coffein-Shampoos getestet, das neben einem Coffein-Complex auch eine Wirkstoff-Kombination gegen Kopfhautschuppen enthält.

Abb. 1: Kopfhaut zu Beginn der Untersuchung
Abb. 2: Kopfhaut nach 21 Tagen
Abb. 3: Kopfhaut nach 42 Tagen

Design der Studie

Der Test wurde an 20 Männern im Alter zwischen 18 und 55 Jahren durchgeführt, die unter vermehrtem Schuppenbefall litten. Vor Beginn der Untersuchung wurden die Probanden mit einem neutralen Shampoo für die Studie vorbereitet. Als Testshampoo wurden das coffeinhaltige Antischuppen-Shampoo (Alpecin Doppel Effekt Coffein-Shampoo) und als Vergleich eine Markt-Referenz eingesetzt, der eine hervorragende Anti-Schuppen-Wirkung zugeschrieben wird. Die Shampoos wurden über einen Zeitraum von 6 Wochen angewendet. In dieser Zeit wurden sowohl die mikrobiologische Aktivität auf der Kopfhaut als auch die Gesamtmasse an Schuppen gemessen.

Grafik 1: Mikrobiologische Aktivität [%]

Der Zustand der Kopfhaut und die Schuppenbildung direkt auf der Kopfhaut wurden mit einer speziellen Kameratechnik festgehalten und die Bilder nach Abschluss der Untersuchungen quantitativ zugeordnet. In einem Fragebogen hatten die Testpersonen die Gelegenheit, ihr subjektives Urteil zu den Testpräparaten zu äußern.

Resultat

Bei der quantitativen Auswertung der Schuppenmenge hat sich gezeigt, dass sich die gesamte erfassbare Schuppenmenge im Vergleich zu der Markt-Referenz sehr gut reduziert hat. [Grafik 2] Die antimikrobiologische Wirkung gegen Malassezia furfur (Mikroorganismen) ist bei beiden Produkten ebenfalls hervorragend. Die Keim-Zahl wird auf ca. die Hälfte reduziert. [Grafik 1] Der Vergleich der Kopfhautbilder hat die quantitativen Resultate sehr gut bestätigt. [Abb.1-3]

Grafik 2: Quantitative Schuppenabnahme [%]

Diskussion

Die subjektive Beurteilung der Anti-Schuppen-Wirkung bestätigt die quantitativen Resultate. Danach hat sich die Schuppenbildung auch aus Sicht der Anwender deutlich reduziert. Im Vergleich zu der Markt-Referenz war das Test-Shampoo ebenso wirksam. Die Vergleichsstudie hat aber auch gezeigt, dass die Schuppenbildung auf der Kopfhaut großen individuellen Schwankungen unterliegt und im Anwendungszeitraum sowohl das Test-Shampoo als auch die Markt-Referenz nicht in jedem Fall zur völligen Schuppenbefreiung geführt haben.

Wirksamkeit von Coffein-Komplex bei androgenetischer Alopezie
Durchgeführt an der Klinik für Dermatologie und dermatologische Allergologie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Penetration von Coffein aus einer Shampoo-Formel
Durchgeführt am Zentrum für experimentelle und angewandte Hautphysiologie und klinischen Forschungszentrum für Haare und Hautphysiologie der Universitätsklinik Charité, Berlin.

Differenzielle Effekte von Coffein auf die Länge des Haarschafts, auf Wachstum und Vermehrung hornbildender Zellen, sowie auf Haarzyklus-regulierende Wachstumsfaktoren in männlichen und weiblichen menschlichen Haarfollikeln in vitro*
Durchgeführt am Institut für Dermatologie der Universität Lübeck, Deutschland.

* Originaltitel der Studie: Differenzielle Effekte von Coffein auf die Länge des Haarschafts, die Keratinozyten-Proliferation der Matrix und der äußeren Wurzelscheide, sowie die TGF-β2-/IGF-1-vermittelte Regulierung des Haarzyklus in männlichen und weiblichen menschlichen Haarfollikeln in vitro.